Trotz immer stärker werdender Bedenken hinsichtlich des Gebrauchs von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) werden weiterhin junge Patienten mit Dysphagie damit behandelt. Jetzt bestimmten Wissenschaftler die Hospitalisierungsrate bei betroffenen Kindern mit und ohne PPI-Behandlung.
Stress bei der Arbeit kann krank machen. Nicht selten enden Zeitdruck und Überlastung in einem Burnout. Doch auch für Krebs scheint dauerhafter Arbeitsstress das Risiko zu erhöhen – zumindest haben das Forscher jetzt für Darm- und Speiseröhrenkrebs nachgewiesen.
Um gastrointestinalen Blutungen vorzubeugen, erhalten Patienten auf der Intensivstation häufig Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wie Pantoprazol. Doch das Ergebnis einer mulizentrischen Studie legt jetzt nahe, dass die Prophylaxe mit diesem PPI gar nicht so viel bringt.
Vor einer ärztlichen Behandlung muss der Patient umfassend über den geplanten Eingriff und seiner Notwendigkeit, über mögliche Komplikationen und die Art und Schwere des Eingriffs aufgeklärt werden. Zudem müssen mögliche Behandlungsalternativen und individuelle Besonderheiten besprochen werden. Wir haben für Sie die wichtigsten…
Am Valentinstag sagen wir Ja zum Herz! Aber nicht im klassisch-romantischen Sinne – wir gehen den Tag lieber rein wissenschaftlich an. Erfahren Sie im heutigen Podcast, warum das Broken-Heart-Syndrom sich fatal auf das Überleben von Krebspatienten auswirkt und warum eine glückliche Beziehung nicht unbedingt gut fürs Herz ist. Viel Spaß beim…
Immer wieder ist von einem erhöhten Allergierisiko bei frühem Kontakt mit Antibiotika zu hören. Eine amerikanische Studie bestätigt jetzt genau das bei Kindern, die im ersten Lebensjahr mit mindestens einem Antibiotikum therapiert worden waren.
Das seit Langem bekannte Darmhormon Sekretin hat eine neu entdeckte, zusätzliche Funktion: Es aktiviert das Energie verbrauchende braune Fettgewebe, was Sättigung auslöst. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team ist dieser wichtige Schritt gelungen.
Früher war die chronische Hepatitis C der häufigste Grund für Lebertransplantationen in den USA. Laut einer aktuellen Studie hat jedoch seit der Einführung direkt antiviral wirksamer Substanzen Platz 1 in der Zwischenzeit die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) eingenommen, zumindest bei Frauen.
Einen Hoffnungsschimmer für Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom liefert jetzt die PRODIGE-24-Studie: Denn modifiziertes Folfirinox führte zu einem signifikant verbesserten krankheitsfreien Überleben und Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Gemcitabin-Monotherapie.
Im Leitlinienprogramm Onkologie wurde die Fassung der S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs“ überarbeitet. Die aktualisierte Version ist ab sofort zur Kommentierung freigegeben.
Bei gesunden Menschen arbeiten zwei Gene zusammen, um das Entstehen von Dickdarmkrebs zu verhindern. Ist diese Kooperation jedoch gestört, schreitet das Karzinom voran und bildet Metastasen.
Je früher Darmkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Überlebenschancen. Ist der Krebs fortgeschritten, verschlechtert sich die Prognose dramatisch. Matsumoto T et al. gingen jetzt der Frage nach, ob möglicherweise wiederholte Resektionen bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) das Überleben verbessern können.
Dass der Arztberuf mit besonderen gesellschaftlichen Erwartungen versehen ist, zieht sich durch die Geschichte und ist auch über kulturelle Grenzen hinweg anzutreffen. Die Kehrseite dieser hervorgehobenen sozialen Stellung ist der hohe Selbst- und Fremdanspruch an die Träger dieser beruflichen Rollen. Doch nehmen nicht Ärzte auch heute noch allein…
Die akute Appendizitis ist eine der häufigsten Indikationen für eine OP. Handelt es sich jedoch um eine unkomplizierte Entzündung, kann eine Antibiotikabehandlung laut mehreren randomisierten Studien eine sichere und effektive Alternative sein. Doch ist wie sieht es mit den Langzeitoutcomes bei Verzicht auf die Operation aus? Schneidet die…
Die Leber ist eines der wenigen menschlichen Organe, die sich innerhalb weniger Wochen komplett regeneriert, wenn mehr als die Hälfte des Organs entfernt wird. Die Ursache für diese Fähigkeit ist bislang unzureichend verstanden. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 974 konnten Wissenschaftler aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ),…