Schwedische Wissenschaftler haben in einer Phase-1/2-Studie den von ihnen neu entwickelten oralen Impfstoff ETVAX gegen enterotoxische Escherichia-coli-Bakterien getestet – mit Erfolg.
Obwohl Hepatitis E jedes Jahr über drei Millionen Infektionen und rund 70.000 Todesfälle verursacht, ist das Virus bisher wenig untersucht. Das könnte sich ändern, denn ein Forschungsteam aus Bochum und Hannover hat ein robustes und verbessertes Zellmodell des Erregers entwickelt. Es produziert etwa 100-mal mehr infektiöse Viruspartikel als…
Für Experten gilt Adipositas als wichtiger Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jetzt gingen Wissenschaftler aus Atlanta der Frage nach, ob die Zunahme der Pankreaskarzinomraten in den USA auf den Adipositasanstieg im jüngeren Alter zurückzuführen ist.
Die Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Frankfurt und das MD Anderson Cancer Center Texas haben in zwei Forschungsprojekten geschlechterspezifische Unterschiede bei der Studienbeteiligung und dem Behandlungsverlauf des kolorektalen Karzinoms festgestellt.
Bei Kleinkindern nimmt der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) zu. Dass dabei verstärkt auf den CYP2C19-Genotyp im Hinblick auf das Infektionsrisiko geachtet werden sollte, legt jetzt das Ergebnis einer retrospektiven Kohortenstudie nahe.
Ein Forscherteam mit der Ulmer Biologin Prof. Simone Sommer hat untersucht, wie sich Durchfallerreger wie der Adenovirus auf das Darmmikrobiom auswirken. Untersucht haben sie dies an madagassischen Lemuren. Dabei fanden sie heraus, dass sich die Darmflora der infizierten Mausmakis in ihrer Zusammensetzung massiv verändert hat: nützliche…
Einen positiven Zusammenhang zwischen Leberkrebs und Diabetes haben frühere Studien bereits gezeigt. Doch erhöhte Nüchternblutzuckerwerte an sich könnten schon ein Risikofaktor für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) sein. Das legen jetzt die Ergebnisse chinesischer Wissenschaftler nahe.
Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen sollte man gerade bei Jüngeren auf die Niere achten. Denn eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass das Risiko für chronische Nierenerkrankungen gerade bei jüngeren Patienten am höchsten ist.
Molekularbiologen haben RNA-Moleküle identifiziert, die für die Entstehung von Fibrosen verantwortlich sind: Krankhafte Verhärtungen im Gewebe von Organen, die deren Funktion beeinträchtigen und unter anderem bei Patienten mit Leberzirrhose und Krebs auftreten. Die Erkenntnisse könnten neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.
Die Parkinson-Krankheit zeichnet sich durch einen langsam fortschreitenden Verlust von Nervenzellen aus. Noch ist die Krankheit unheilbar. Über die genauen Ursachen herrscht Unklarheit, der Dopamin-Mangel im Gehirn ist ursächlich nicht bekämpfbar. Mit Grundlagenforschung wird versucht, dem Rätsel Parkinson auf die Spur zu kommen. Nun ist eine…
Mithilfe eines neuen Kontrastmittels könnten Lebererkrankungen schon im frühen Stadium diagnostiziert werden. Das legen jetzt Untersuchungsergebnisse von Wissenschaftlern aus den USA nahe.
In Thüringen sind im vergangenen weniger durch Noroviren verursachte Magen-Darm-Infektionen aufgetreten. Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums erkrankten gut 7.800 Menschen, vor allem gehäuft in Kindergärten und Pflegeheimen. In rund 4.200 Fällen wurden die Erreger labordiagnostisch nachgewiesen, die übrigen wurden im Zusammenhang mit…
Eine Tryptophan-freie Diät verändert bei Mäusen die Zusammensetzung der Darmbakterien und schützt vor Symptomen einer experimentell erzeugten Multiplen Sklerose.
Ein multidisziplinäres Forscherteam aus Zürich hat eine Maschine entwickelt, die eine Leber außerhalb des Körpers während einer Woche am Leben erhalten kann. Dies ermöglicht eine Behandlung der Leber vor der Transplantation und dürfte künftig vielen Menschen mit schweren Lebererkrankungen und Krebs das Leben retten.
Beim Reizdarmsyndrom in Kombination mit Durchfall (RDS-D) sind die Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Wissenschaftler aus den USA untersuchten die Wirksamkeit und Sicherheit von Eluxadolin bei Patienten mit RDS-D, bei denen die Behandlung mit Loperamid nur zu einer unzureichenden Symptomkontrolle führte.