ASCO-KongressberichtPankreaskarzinom: RAS-Inhibitor Daraxonrasib verdoppelt Überleben in Zweitlinie

Stephanie Schikora

stilisierte, anatomische Darstellung der Bauchspeicheldrüse mit angrenzenden Strukturen (u. a. Gallengang) vor einem Hintergrund aus Tabletten
Rasi/stock.adobe.com
RAS-Inhibitor bei Pankreaskarzinom: orale Substanz verdoppelt das Gesamtüberleben in der Zweitlinie nach Versagen einer fluoropyrimidin- oder gemcitabinbasierten Therapie.

Für Patienten mit metastasiertem duktalen Adenokarzinome des Pankreas (mPDAC) nach Versagen einer Erstlinientherapie existiert bislang kein etablierter Standard – die zur Verfügung stehenden zytotoxischen Regime erreichen Ansprechraten im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich, mediane progressionsfreie Überlebenszeiten von 3–4 Monaten und mediane Gesamtüberlebenszeiten von 6–7 Monaten – und dies bei erheblicher Toxizität. Der orale RAS(ON)-Inhibitor Daraxonrasib verdoppelte nun in der Phase-III-Studie RASolute 302 das mediane Gesamtüberleben auf 13,2 Monate und senkte das Sterberisiko nach Vortherapie um 60% – bei besser erhaltener Lebensqualität und weniger Therapieabbrüchen als unter Standardchemotherapie.

Benutzeranmeldung

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich auf der Website anzumelden.