DGIM-KongressberichtAdipositas: BMI verfehlt individuelles Risiko häufig

Simone Ritter

Vitalii Vodolazskyi/stock.adobe.com
Neue Forschungsdaten zeigen: Der Body‑Mass‑Index (BMI) bildet das individuelle metabolische Risiko bei Übergewicht und Adipositas nur unzureichend ab.

Der Body‑Mass‑Index (BMI) gilt seit Jahrzehnten als Standardmaß zur Bewertung von Übergewicht und Adipositas – doch er greift zu kurz. Neue Forschungsdaten zeigen, dass der BMI das individuelle Risiko für metabolische Folgeerkrankungen wie Typ‑2‑Diabetes oder Fettleber oft nicht zuverlässig abbildet. Welche biologischen Faktoren stattdessen entscheidend sind, zeigte PD Dr. med. Rima Chakaroun vom Universitätsklinikum Leipzig auf dem 132. Internistenkongress der DGIM. Für ihre Arbeiten wurde sie mit dem Theodor‑Frerichs‑Preis 2026 ausgezeichnet.

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