Gezieltes An- und Ausschalten: Virulenz von Durchfallerregern: DNA-Bindeprotein Fis als neuer Temperaturschalter identifiziert
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Virulenzregulation bei Yersinia pseudotuberculosis – das Protein Fis unterdrückt bei niedrigen Temperaturen die Aktivierung krankmachender Gene.
Yersinia pseudotuberculosis nutzt Temperaturunterschiede, um zwischen harmlosem Umweltkeim und aggressivem Krankheitserreger umzuschalten. Ein Forschungsteam aus Bochum und Münster zeigt nun, dass das DNA-Bindeprotein Fis dabei eine zentrale Rolle spielt: Bei 25 Grad Celsius unterdrückt es Virulenzgene – fehlt es, werden selbst wechselwarme Mottenlarven bei Umwelttemperatur getötet.
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