Komplexe Pestizidgemische können das Krebsrisiko in landwirtschaftlich geprägten Regionen drastisch erhöhen – besonders indigene und bäuerliche Bevölkerungsgruppen sind betroffen.
Nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische treiben offenbar das Krebsrisiko in die Höhe – das zeigt eine großangelegte Studie aus Peru. In landwirtschaftlich geprägten Regionen, in denen Bevölkerungsgruppen durchschnittlich zwölf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig ausgesetzt waren, lag die Krebsrate um rund 150 % über dem Durchschnitt. Molekulare Analysen liefern erstmals Hinweise auf den zugrunde liegenden Mechanismus.
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