Das "Zeitalter der Präzisionsmedizin" ist mit viel Hoffnung verbunden. Allerdings könnten dadurch Unterschiede zwischen bestimmten Patientengruppen in der Krebsversorgung noch weiter vergrößert werden, so die Vermutung der Studienautoren.
Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) bietet die Präzisionsonkologie mittlerweile einige Möglichkeiten, die eine bessere Prognose erlauben. Vor allem die Bestimmung der Mikrosatelliteninstabilität und des KRAS-Mutationsstatus wird in den Leitlinien empfohlen. Allerdings gibt es in der Praxis eine große Diskrepanz, was die Zugänglichkeit zu solchen genetischen Tests betrifft.
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