Adipositas und MASLDBerberin zeigt keine Fett-Reduktion – aber positive Effekte auf Lipide

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Berberin führte in der Studie zu signifikanten Reduktionen von LDL-Cholesterin, Apolipoprotein B und „high-sensitivity“ C-reaktives Protein – trotz fehlender Effekte auf viszerales und hepatisches Fett.

Adipositas und metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) rücken zunehmend in den Fokus therapeutischer Forschung – nicht zuletzt, weil viele Patienten trotz Lebensstilinterventionen nur unzureichend auf etablierte Maßnahmen ansprechen. Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit auch Berberin als potenzieller Wirkstoff zur Beeinflussung metabolischer Parameter diskutiert. In einer Studie aus China zeigte der Wirkstoff nun bei adipösen, diabetesfreien Personen mit MASLD keine Reduktion des viszeralen Fettgewebes oder des Leberfettanteils. Dagegen wurden moderate, aber signifikante Verbesserungen im Lipidprofil und bei Entzündungsmarkern beobachtet.

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