
Aktuelle medikamentöse Therapien und operative Verfahren sowie die Frage, wann sie zum Einsatz kommen, sind Thema des Aktionstages „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ 2025. Initiiert von der Gastro-Liga e.V. findet der Aktionstag anlässlich des „World Inflammatory Bowel Disease Day“ am 19. Mai statt. Zeitgleich ist er der Auftakt einer bundesweiten Informationskampagne bis Ende des Jahres mit einem vielseitigen Veranstaltungs- und Informationsangebot. Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) und ihre Therapie zu informieren.
Information, Aufklärung und Diskussion
Nicht nur im Rahmen des Aktionstags selbst sorgt die Gastro-Liga für Aufklärung und Austausch rund um die Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen sowie zu der Frage, bei welcher Krankheitsmanifestation sich welcher Behandlungsweg am besten eignet. Die Informationskampagne bietet bis Ende des Jahres kostenfreie Veranstaltungen in ganz Deutschland, aber auch Webinare und Telefonaktionen.
Zentralveranstaltung ist das Webinar zum Aktionstag „Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen: Schnittstelle Darm – Wann operieren? Wann weiter medikamentös therapieren?“ am 11. Juni 2025 von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Alle Informationen zum Aktionstagsowie der Veranstaltungskalender mit allen Aktivitäten und Aktionen sind online auf der Hompeage der Gastro-Liga erhältlich.
Lichtzeichen in Kiel: Sichtbare Solidarität
In über 50 Ländern - und natürlich auch in Deutschland - sind im Rahmen des weltweiten CED-Tags Aktionen geplant. Buchstäglich beleuchtet wird die CED beispielsweise an der Chistian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU): Sie plant, 2 ihrer Gebäude – das Unihochaus und das Juridicum – ab 21:30 Uhr in violettem Licht erstrahlen zu lassen. Diese symbolische Geste soll zum einen das Engagement für die Aufklärung zu entzündlichen Darmerkrankungen und die Unterstützung weltweit unterstreichen – aber auch die enge Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und Patientenvertretung bekräftigen.