Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit…
Bei fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Ösophagus und des gastroösophagealen Übergangs spricht die aktuelle Leitlinie sowohl eine Empfehlung für die präoperative Radiochemotherapie (RCT) als auch für die alleinige Chemotherapie (CT) aus. Beide Optionen stehen damit parallel nebeneinander. Welche Therapieoption letztlich gewählt werden sollte, sei…
Pathogene CHEK2-Keimbahnvarianten wurden bislang vorwiegend mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Ihr Zusammenhang mit anderen Krebsarten ist nach wie vor umstritten.
Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) weist trotz langjähriger Forschung noch immer eine schlechte Prognose auf. Neben der Erforschung wirksamer Medikamente kann auch eine bessere Früherkennung dazu beitragen, die Prognose von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Schon vor der eigentlichen Erkrankung werden häufig sogenannte…
Die Low-FODMAP Diät entspricht einer möglichen Ernährungsempfehlung bei Patienten mit Reizdarmbeschwerden, die auf einfach gehaltene Ernährungsempfehlungen, wie den Verweis auf ausgewogene Mischkost in Kombination mit achtsamer Nahrungsaufnahme, das vermeiden von Rohkost und generell als blähend bekannte Speisen, sowie die Reduktion von fettigem…
Welches Bildgebungsverfahren ermöglicht eine optimale Diagnostik des Pankreaskarzinoms? Welche Einstufungskriterien sollten Radiologen bei der Befundung berücksichtigen? Einen Überblick über die Besonderheiten der radiologischen Begutachtung des Pankreaskarzinoms gab PD Dr. Ali Seif vom Universitätsklinikum Göttingen im Rahmen des DKK-Kongresses.
Seit 2017 steht mit der Immuntherapie für Patienten mit fortgeschrittenem Speiseröhrenkrebs eine weitere Behandlungsoption zur Verfügung. Allerdings gibt es noch immer keine umfassende systematische Auswertung der klinischen Ergebnisse der neoadjuvanten Immuntherapie mit Chemotherapie beim Ösophaguskarzinom.
Ein internationales Team um Forschende des Exzellenzclusters PMI hat Biomarker gefunden, die am Anfang einer anti-TNF-Alpha-Therapie anzeigen, ob diese anschlagen wird.
Starkes Übergewicht (Adipositas) erhöht das Risiko, an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken. Bisher war jedoch wenig darüber bekannt, welchen Einfluss Adipositas und der Body Mass Index (BMI) auf den Krankheitsverlauf einer MS haben. Dies wurde nun in einer nationalen Langzeitstudie von Mitgliedern des KKNMS untersucht. Die Ergebnisse weisen darauf…
Nachdem es Jahrzehnte lang kaum positive Phase-3-Studien zur Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) gegeben hatte, berichteten im vergangenen Jahr gleich zwei Phase-3-Studien über einen Überlebensvorteil. Über diese neuen Entwicklungen bei der HCC-Therapie und wie sie einzuschätzen sind, sprach Prof. Dr. med. Oliver Waidmann im Rahmen seines…
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Atezolizumab in Kombination mit Bevacizumab wird seit einiger Zeit zur Behandlung von hepatozellulärem Karzinom eingesetzt. Dabei steht die Kombinationstherapie in Verdacht, unerwünschte Anti-Drug-Antikörper-Reaktionen hervorzurufen.
Es gibt zahlreiche schwere, kaum behandelbare monogenetische Erkrankungen, die von einem Defekt in einem einzelnen Gen hervorgerufen werden – auch in der Leber. Dazu gehören etwa die Blutgerinnungsstörungen Hämophilie A oder B oder die Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie. Hier könnten Gentherapien helfen, bei denen intakte Gene als „Medikament“…
Früheren Studien zufolge zeigen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED), nachdem sie 2 Dosen des SARS-CoV-2-Impfstoffes erhalten haben, eine geringere Antikörperreaktion verglichen mit gesunden Probanden. Nun gibt eine aktuelle Studie sowohl Auskunft über die serologischen Reaktionen von CED-Patienten nach der ersten, zweiten,…
1,4 Mio. Menschen könnten im Jahr 2040 an Leberkrebs erkrankt sein. Auch die Zahl der Todesfälle könnte damit um 56,4 Prozent zunehmen. Das ist das Ergebnis von Berechnungen, die Wissenschaftler um Harriet Rumgay von IARC in Lyon durchgeführt haben.