Mit einer chronischen Erkrankung wie einer entzündlichen Darmerkrankung (CED) müssen die Patienten lebenslang umgehen. Für das Coping ist es wichtig, die Erkrankung und ihren Verlauf zu verstehen. Wie gut dieses Wissen bei Patienten ist, soll mit einem neuen Instrument, dem IBD-KNOW, besser überprüft werden können als bisher.
Ein höherer Joghurtkonsum könnte das Darmkrebsrisiko verringern. Dazu gibt es bislang allerdings nur wenige Untersuchungen. Eine neue Studie ermittelte jetzt den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Joghurt und dem Risiko für Darmkrebsvorstufen.
Effektive Therapien mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten (DAA) scheinen es möglich zu machen, auch Organe von Spendern mit Infektionskrankheiten wie Hepatitis C zu transplantieren. Das legt jetzt zumindest das Ergebnis einer Studie nahe, in der bei Empfängern von Herz- oder Lungentransplantaten infizierter Spender keine negativen Folgen…
Großer Erfolg für die universitäre Medizin in Düsseldorf und Hannover: Das Bundesforschungsministerium fördert ein Netzwerk zur Erforschung seltener angeborener Lebererkrankungen mit 1,9 Millionen Euro, verteilt über die kommenden drei Jahre. In dem HIChol genannten Netzwerk kooperieren Ärzte und Forscher des Universitätsklinikums Düsseldorf…
Fast 70 Sportler haben sich an einer Sportschule in Zinnowitz auf der Ostsee-Ferieninsel Usedom mit einem Magen-Darm-Virus infiziert. Die Sportler, bei denen es sich laut dem Einrichtungsleiter um Fechter, Fußballer, Schwimmer und Kampfsportler aus Sachsen und Thüringen handele, seien angehalten worden, das Gelände nicht zu verlassen – an einer…
Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichten, verringert eine gute Herz-Kreislauf-Fitness das Risiko für Darm- und Lungenkrebs und senkt bei Patienten mit entsprechender Diagnose das Sterberisiko.
Ob eine Helicobacter-pylori(HP)-Infektion einen Einfluss auf die Krankheitsschwere von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) hat, wird kontrovers diskutiert. Dagegen spricht eine retrospektive multizentrische Kohortenstudie aus Japan, die keinen relevanten Effekt einer HP-Eradikation auf die Krankheitsschwere von CED fand.
Erstmals ist einem Patienten im Nordosten nach Angaben der Unimedizin Rostock eine Leber trotz unterschiedlicher Blutgruppen von Spender und Empfänger transplantiert worden. Die Leber des 69 Jahre alten Patienten aus Rostock sei durch eine Autoimmunerkrankung stark geschädigt worden, ein Spenderorgan habe sich nicht gefunden, teilte die…
Magenbypass bereits bei Jugendlichen? Keine einfache Entscheidung, handelt es sich doch um eine einschneidende OP mit lebenslangen Folgen. Warum eine frühe OP jedoch gerade im Jugendalter schon vorteilhaft sein könnte, zeigt jetzt die Studie eines Forscherteams aus Colorado.
Die Expertise der nordrhein-westfälischen Fachärzte soll landesweit auf einer digitalen Plattform gebündelt werden. Mit dem sogenannten virtuellen Krankenhaus soll die medizinische Versorgung in allen Regionen des Landes deutlich verbessert werden. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag gemeinsam mit…
Forschenden des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen des Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und des Universitätsklinikum Heidelberg im Tiermodell erstmals gelungen, eine chronische Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus zu besiegen. Das Team hat in seiner Arbeit gezeigt, dass…
Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen lernfähigen Algorithmus entwickelt, der eine solche Mikrosatelliteninstabilität direkt aus den Bildern von Gewebeproben vorhersagen kann.
Der myelosuppressive Effekt von Thiopurinen kann den Einsatz dieser Substanzen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) einschränken. Der Effekt entsteht durch Metaboliten des enzymatischen Abbaus von Thiopurinen durch die Thiopurine-S-methyltransferase (TPMT). Eine pharmakogenetische Testung zeigt, dass europäische Patienten…
Die Zöliakieprävalenz ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Doch die genannten Umweltfaktoren in der vorhandenen Literatur liefern hierfür keine zufriedenstellende Erklärung. Daher haben nun amerikanische Wissenschaftler bei Kindern untersucht, ob 9 bestimmte Faktoren mit dem Zöliakieausbruch assoziiert sind.
Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass eine chronische Inflammation mit einem erhöhten Risiko für ein Prostatakarzinom (PCa) assoziiert ist. Das betrifft auch Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wie eine retrospektive Kohortenstudie zeigt.