Ein internationales Team identifiziert erstmals molekulare Fingerabdrücke, die die Diagnose chronischer Abstoßungen nach Lebertransplantationen erleichtern sollen.
Metastasen sind die Hauptursache für krebsbedingte Todesfälle – und die Leber ist besonders häufig betroffen. Ein Forschungsteam der FAU Erlangen-Nürnberg und des Uniklinikums Erlangen verfolgt jetzt einen völlig neuen Ansatz: Statt die Tumorzellen direkt anzugreifen, wird die Lebernische ins Visier genommen.
Auch zum Jahresende veröffentlicht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen. In diesem Monat liegt der Fokus auf Arzneimitteln, die für das Leberzellkarzinom, Ösophagus- und Kolorektalkarzinom zugelassen wurden. Der G-BA ha geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen…
Die Europäische Union hat ein Medikament zur Behandlung der Fettlebererkrankung mit milder Fibrose zugelassen: Resmetirom. Für Betroffene ist dies ein Meilenstein, denn bisher gab es keine zugelassene medikamentöse Therapie für diese weit verbreitete Erkrankung.
Leberzellen sind essenziell für die medizinische Forschung – doch ihr Mangel erschwert Tests und Therapien. Eine neue Methode verspricht nun funktionalere Zellen aus Stammzellkulturen.
Ein internationales Forschungsteam unter Tübinger Leitung will mit RNA-Editierung neue Therapien gegen Fettleber, Entzündung und Leberkrebs entwickeln. Das Projekt „HepaModulatoR“ wird vom Europäischen Forschungsrat mit zehn Millionen Euro gefördert.
Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.
Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) ist eine unterschätzte Lebererkrankung mit potenziell schweren Folgen. Eine neue Analyse zeigt, wie groß die Lücke zwischen Schätzungen und tatsächlichen Diagnosen in Deutschland ist.
Viele Lebererkrankungen werden erst spät erkannt. Sehr hilfreich sind daher alle Tests, die zu einer früheren Diagnose führen. Ein neuer Risikorechner hilft nun, das 10-Jahres-Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs zuverlässig vorherzusagen – mit nur fünf Basiswerten und ohne bekannte Vorerkrankungen.
Trotz steigender Zahlen bleibt die Organspende ein sensibles Thema: In Hamburg wurden 2024 mehr Organe gespendet – besonders häufig die Leber. Doch viele Patienten warten weiterhin vergeblich.
Der Mangel an Spenderorganen treibt die Forschung voran: Ein Fallbericht aus China zeigt, wie weit die Xenotransplantation bei der Leber bereits ist – und wo noch große Herausforderungen liegen.
Trotz wachsender Krankheitszahlen kürzt die Bundesregierung drastisch im Bereich Prävention. Die DGVS schlägt Alarm: Ohne gezielte Vorsorge drohen höhere Kosten und mehr Leid. Jetzt ist der Moment, Prävention als Investition in eine gesunde Zukunft zu begreifen – bevor es zu spät ist.
Die Lebertransplantation ist die effektivste Behandlung für Lebererkrankungen im Endstadium, geht jedoch weiterhin mit schwerwiegenden Komplikationen, früher Patientenmortalität und Transplantatversagen einher. Eine frühzeitige Identifizierung von Hochrisikopatienten ist daher entscheidend. Der Einsatz von Kompositindizes konzentrierte sich im…
Mit der innovativen Elektrochemotherapie bietet das Universitätsklinikum Regensburg eine schonende, minimalinvasive Alternative zur klassischen Tumorbehandlung, die besonders für schwer zugängliche Lebertumoren geeignet ist. Der Clou: Dank einer neue bipolare Elektrode ist die Ablation von Lebertumoren nun über eine einzige – und nicht mehr über…
In Dresden zeigen transplantierte Athletinnen und Athleten aus aller Welt, was mit einem gespendeten Organ möglich ist. Doch während sie Medaillen gewinnen, warten in Deutschland viele Menschen vergeblich: Die Organspendepolitik steht in der Kritik.