Die Bildung von Metastasen verkürzt die Überlebenszeit von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs drastisch. Daher ist der Bedarf an prognostischen Biomarkern und neuen therapeutischen Angriffspunkten hoch.
Mit der Frage, ob Frauen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen haben, haben sich Wissenschaftler um Zahid Ijaz Tarar von der University of Missouri School of Medicine in Columbia befasst.
Zur Behandlung von fortgeschrittenen Ösophaguskarzinomen kommen auch Immuncheckpoint-Inhibitoren zum Einsatz. Allerdings ist deren Nutzen insbesondere bei Patienten mit fehlender oder geringer Expression des programmierten Todesliganden 1 (PD-L1) umstritten.
In einer randomisierten klinischen Phase-2-Studie (AIO INTEGA) untersuchten deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun die Wirksamkeit von Ipilimumab im Vergleich zu FOLFOX in Kombination mit Nivolumab - einem Inhibitor des programmierten Zelltods 1 (PD-1) - und Trastuzumab bei Patienten mit ERBB2-positiven Adenokarzinom des Ösophagus.
Die meisten Patienten erhalten die Diagnose Leberkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium, so dass eine radikale Operation nicht in Frage kommt. Umso wichtiger ist es daher, die molekularen Mechanismen der Progression des hepatozellulären Karzinoms aufzuklären, um Angriffspunkte für künftige klinische Therapien zu identifizieren.
Das Trinken von Alkohol ist neben dem Konsum von Tabak und Übergewicht ein wichtiger modifizierbarer Risikofaktor für Krebserkrankungen. Dennoch ist bislang nur unvollständig geklärt, inwiefern sich Veränderungen im Konsumverhalten auf die Inzidenz von Krebserkrankungen auswirken.
Die Diagnose „Bauchspeicheldrüsenkrebs“ ist immer noch mit einer schlechten klinischen Prognose verbunden. Zum Zeitpunkt der Diagnose weisen die meisten Patient*innen bereits ein fortgeschrittenes Stadium auf und eine kurative Therapie durch chirurgische Entfernung des Tumors ist nicht mehr möglich. Bei metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs ist…
Berichten zufolge liegt die Prognose für Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren zwischen 8 und 13 Monaten. Eine japanische Studie verglich nun die Wirksamkeit zweier Optionen für die Erstlinien-Chemotherapie.
Vor allem bei grünem Tee besteht die Vermutung, dass er der Entwicklung von Magenkarzinomen vorbeugen kann – doch die Ergebnisse epidemiologischer Studien sind uneinheitlich.
Bislang konnten bereits zahlreiche Faktoren, die die Entwicklung von hepatozellulärem Karzinom bei Patientinnen und Patienten mit Zirrhose bedingen können, identifiziert werden. Unklar ist dagegen bisher, wie sich diese Faktoren gegenseitig auf die Entwicklung von hepatozellulärem Karzinom (HCC) auswirken.
Magen-Darm-Probleme zählen zu den häufigsten Nebenwirkungen einer Antibiotikatherapie. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie untersuchten Forschende aus Polen und der Niederlande nun, ob probiotische Multispezies-Formulierungen Antibiotika-assoziierte Diarrhö bei Kindern verringern können.
Die Entscheidung über den Bedarf einer adjuvanten Chemotherapie nach einer primären Darmkrebsresektion kann auch für erfahrene Kliniker eine Herausforderung darstellen. Norwegische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelten nun ein neues klinisches System, das bei dieser Entscheidung helfen soll.
Neu auftretende postoperative Arrhythmien, insbesondere postoperatives Vorhofflimmern, sind eine häufige Komplikation in der unmittelbaren postoperativen Phase. Die Inzidenz liegt zwischen 20–50%. Auch nach viszeralchirurgischen Eingriffen des oberen Gastrointestinaltrakts kann postoperatives Vorhofflimmern eine Komplikation sein.
Kann eine ballaststoffreiche Kost vor Krebserkrankungen schützen? Bis heute gilt die sogenannte Ballstoffhypothese als umstritten. In einer über 2 Jahrzehnte andauernden Studie untersuchte ein internationales Forscherteam die langfristigen Auswirkungen von resistenter Stärke auf die Krebsinzidenz bei Patienten mit dem Lynch-Syndrom.
Eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) erhöht das Risiko, an einem hepatozellulären Karzinom zu erkranken. Allerdings ist ein Ausbruch der Krankheit oft nur schwer früh zu erkennen. US-amerikanische Forschende entwickelten nun einen einfachen Bluttest, um das Risiko besser einstufen zu können.