Präzise Kenntnisse über organspezifische Vorgänge bei Entzündungsprozessen liefern Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien mit weniger Nebenwirkungen. Forscher des PEI haben neue Erkenntnisse zu leberspezifischen Entzündungsprozessen gewonnen – hierbei ist der Rezeptor für Interleukin-1ß von Bedeutung.
Langzeitstudie am Universitätsklinikum Heidelberg zeigt: Jährliche Spiegelung der Gallenwege und Weitung von Engstellen bremst Erkrankung und verlängert Lebenserwartung / Vorteile gegenüber symptomorientierter Therapie nach aktuellen Leitlinien / Veröffentlichung in Fachzeitschrift "Gut"
Wiesbaden – Je mehr Gewicht, desto häufiger Reflux? Und gibt es Zusammenhänge zwischen Adipositas und Gastritis? Darüber und über weitere Folgen der Fettleibigkeit auf den oberen Gastrointestinaltrakt informierte Prof. Dr. med. Joachim Labenz vom Jung-Stilling-Krankenhaus, Siegen.
Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist heimtückisch, weil er erst spät Beschwerden macht. Ein Bluttest, der frühe Pankreaskarzinome entdeckt, soll in einer Studie auf seine Praxistauglichkeit untersucht werden. Freiwillige werden gesucht, bei denen im Alter über 50 erstmals ein Diabetes diagnostiziert wurde.
Wiesbaden – Die Therapie der Hepatitis C hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Heute kann fast jeder Patient geheilt werden. Ziel der WHO ist es sogar, die Hepatitis C bis 2030 vollständig zu eliminieren. Doch hierzu müsste jeder Patient unmittelbar behandelt werden. Daher erläuterte Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem vom Universitätsklinikum…
Die UMM hat einen neuen Endoskopie-Trainer in Betrieb genommen. Mit dem Simulator können Ärzte des Universitätsklinikums Mannheim endoskopische Verfahren wie Magen- oder Darmspiegelungen nun noch realitätsnäher üben. Das hochmoderne Gerät im Wert von 100.000 Euro wurde finanziert durch die Wilhelm-Müller-Stiftung sowie weitere private Spender.
Im menschlichen Darm tummeln sich Milliarden nützlicher Bakterien. Eine Therapie mit Antibiotika zerstört oft die meisten von ihnen. Ob und wie sich die Darmflora anschließend erholt, hat ein Forschungsteam unter Beteiligung des MDC untersucht.
Blutplättchen, die mit Leber- und Immunzellen interagieren, sind entscheidend an der Entstehung der Fettleber, der nicht-alkoholischen Fettleberentzündung und von Leberkrebs beteiligt. Dies zeigten nun Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg sowie von der Universität Zürich und vom Universitätsspital Zürich. Die Forscher…
Wie wahrscheinlich es ist, im frühen Kindesalter übergewichtig zu werden, kann möglicherweise die kindliche Bakterienbesiedlung im Darm zusammen mit der Ernährungsweise vorhersagen. Das legt jetzt das Ergebnis einer italienischen Studie nahe.
Wiesbaden – Viele Arzneimittel beeinflussen die Leberfunktion und führen zu Schäden am Organ. Um bei diesem Thema „up to date“ zu bleiben, konnten sich die Teilnehmer des diesjährigen DGIM-Kongresses im Vortrag von Prof. Dr. Guido Gerken vom Helios Klinikum Niederberg über den aktuellen Stand zu Risikofaktoren, Diagnostik und therapeutischen…
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz ist am 10.05.2019 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und tritt somit am heutigen Samstag in Kraft. Damit gelten ab heute die ersten neuen Regelungen.
Am 4. April 2019 fand in Frankfurt ein interdisziplinäres Symposium zur Präzisionsbehandlung von Lebertumoren statt. Hochkarätige Experten tauschten sich aus über eine besondere Form der Strahlentherapie, aber auch andere spezialisierte Verfahren gegen Lebertumore sowie deren Kombinationsmöglichkeiten.
Forschende des Exzellenzclusters Präzisionsmedizin für chronische Entzündungskrankheiten und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen Mechanismus entschlüsselt, der die Immunreaktion gegen Mikroorganismen im Darm steuert. Die Ergebnisse der internationalen Studie können zur Entwicklung neuer Therapien bei chronisch entzündlichen…
Zu viel Fernsehen ist ungesund. Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Nach einem neuen Studienergebnis sollten jetzt vor allem junge Frauen ihren Fernsehkonsum reduzieren: Denn gerade jüngere Frauen, die mehr als 14 Stunden die Woche vor dem TV sitzen, haben ein deutlich erhöhtes Darmkrebsrisiko.